Genderfun: Gravity

Gravity ist ein erfolgreicher Fall von genderfun. Sandra Bullocks Rolle als Ärztin und Missionsspezialistin Dr. Ryan Stone in Alfonso Cuaróns Science Fiction Thriller zeigt, wie Frauenrollen im Kino heute aussehen können. Komplex, stark und absolut als Vorbild geeignet und damit eine großartige weibliche Hauptrolle im Jahr 2013.

Sandra Bullock

                                                               Creative Commons License johnantoni via Compfight

Schon ihr Name ist bemerkenswert: Ryan. Ihr Vater hatte sich immer einen Jungen gewünscht! Für ihre verstorbene Tochter und eine Rückkehr in ein neues Leben kämpft, lacht, weint und schreit sich die letzte Überlebende des Weltraumeinsatzes zurück auf die Erde. Bullock spielt die Rolle phantastisch und zeigt, wie Trauer, Verzweiflung, Mut und Lebenswille aussehen können.

Ja, mir ist auch aufgefallen, dass Bullock im extrem knappen Höschen durch die Raumstationen gleitet, aber im Rahmen der Geschichte, die die Neugeburt einer Frau erzählt, habe ich das nicht als sexualisierend, sondern als ästhetisches Element gesehen. Vor allem die Szene in der sie in Embryonalstellung in der ISS-Schleuse schwebt ist eine wunderbare Metapher dieser selbstgeschaffenen Neugeburt.

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