Unhappy Equal Pay Day

Morgen – am 21. März 2014 – ist wieder Equal Pay Day.
Im letzten Jahr hat die Zürcher Frauenzentrale einmal für finanzielle Diskriminierung bei Männern gesorgt… kurzfristig am Bankautomat. Eine gelungene Aktion:

Den Equal Pay Day gibt es seit 1988 in den USA; seit 2008 auch in Deutschland:

“Hintergrund des Aktionstags sind die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen, die in Deutschland seit Jahren nahezu unverändert bei insgesamt 22 Prozent liegen. Die Bundesrepublik bildet damit eines der Schlusslichter in der Europäischen Union, in der Frauen nach jüngsten Statistiken im Durchschnitt 17 Prozent weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen. Das Datum des Aktionstags markiert den Zeitraum, den Frauen über das Jahresende hinaus arbeiten müssen, um auf das Vorjahresgehalt ihrer männlichen Kollegen zu kommen. 2014 findet der Equal Pay Day am 21. März statt.”
(Equal Pay Day)

Und so macht sich das konkret im Portemonnaie bemerkbar, wie die Hans-Böckler-Stiftung eindringlich darstellt: gleicherlohn.de

Die OECD liefert die entsprechenden Zahlen und Grafiken zum Nachlesen und Veranschaulichen: Gender Wage Gap (bis 2012) und Gender pay gaps for full-time workers (2013). Hier für Deutschland: 

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Es herrscht gleichbleibende Flaute: Unhappy Equal Pay Day to all of us…